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Von der Idee zum Konzept
Die Entstehung des Konzeptes "Bauen für Geborgenheit"

Den Anstoß zur Entwicklung des Konzeptes "Bauen für Geborgenheit" gab die sozialpädagogische Praxis.
In der Jugendhilfe entstanden in den 70er Jahren differenzierte Betreuungskonzepte, die eine individuelle Entwicklung von Kindern anstreben. Uniforme, auf Bewahrung ausgerichtete Räume widersprechen jedoch diesem Anspruch. Es stellte sich die Aufgabe, wie Räume gestaltet werden können, damit sie sich positiv unterstützend auf pädagogische Arbeit auswirken.

Ausgehend davon haben Pädagogen in Zusammenarbeit mit Professor Mahlke und der Architekturwerkstatt Würzburg ein Raumkonzept entworfen, das sich an den elementaren menschlichen Grundbedürfnissen orientiert.

In einem Forschungsprojekt, durchgeführt vom Diakonischen Werk und gefördert vom Bayerischen Sozialministerium und der Stiftung "Deutsche Jugendmarke", wurden 1986 - 1991 die gemeinsam erarbeiteten Gestaltungskriterien überprüft und unter dem Namen "Würzburger Modell" dokumentiert. Seit Jahren bewährt sich dieses Konzept nun in unterschiedlichen sozialpädagogischen und pflegerischen Einrichtungen. 

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes zu verbreiten ist die zentrale Aufgabe des Fördervereins " Würzburger Modell - BAUEN FÜR GEBORGENHEIT e.V. Auf ihn gingen alle Nutzungsrechte über.

Planer, Handwerker, Pädagogen, Einrichtungen und Förderer tragen, als Mitglieder, den Verein.

So werden Projekte stets reflektiert und ihre Qualität ständig weiterentwickelt. Da es sich um erprobte Rahmenbedingungen für menschliche Grundbedürfnisse handelt richten sich die Angebote über die Jugendarbeit hinaus.

 
 
     
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